ALPEN-Methode
Die ALPEN-Methode strukturiert die Tagesplanung in fünf Schritten: Aufgaben erfassen, Zeitbedarf schätzen, Pufferzeiten einplanen, Prioritäten entscheiden und am Ende des Tages die Umsetzung kontrollieren. Sie schafft einen realistischen, überschaubaren Tagesablauf statt einer überfüllten To-Do-Liste.
Teilnehmer: 1 Person
Dauer: 10-15 Minuten
Phase der Softwareentwicklung: Planung, Analyse, Design, Entwicklung, Testen, Wartung
Tags: Priorisierung, Zeitmanagement, Selbstorganisation, Aufgabenmanagement
Materialien
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Tagesplaner — Ein einfaches Blatt oder ein digitaler Tagesplaner zur Erfassung der Aufgabenliste sowie der geschätzten Zeitdauer je Punkt.
Anleitung
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Aufgaben notieren
Am Beginn des Tages werden alle anstehenden Aufgaben schriftlich erfasst, unabhängig von ihrer vermuteten Wichtigkeit. Die Liste entsteht aus Kalendereinträgen, offenen Punkten des Vortages und neu hinzugekommenen Anforderungen.
Ziel ist eine vollständige Übersicht, die den Kopf entlastet und als verlässliche Grundlage für die folgenden Schritte dient.
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Länge schätzen
Für jede notierte Aufgabe wird eine ungefähre Zeitdauer geschätzt. Die Schätzung orientiert sich an bisherigen Erfahrungswerten mit ähnlichen Aufgaben und wird bewusst nicht zu knapp angesetzt. Diese Zuordnung macht sichtbar, wie viel Zeit die gesamte Liste tatsächlich beansprucht, und liefert die Grundlage für einen realistischen Abgleich mit der verfügbaren Arbeitszeit des Tages, noch bevor konkrete Entscheidungen über die Reihenfolge getroffen werden.
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Pufferzeiten einplanen
Von der insgesamt verfügbaren Arbeitszeit wird von vornherein ein Anteil von etwa vierzig Prozent für Unvorhergesehenes freigehalten, etwa spontane Anfragen, technische Störungen oder Rückfragen aus dem Team.
Dieser Puffer wird nicht als Reserve für zusätzliche Aufgaben verstanden, sondern als fester Bestandteil der Planung. So bleibt der Tagesablauf auch bei Unterbrechungen tragfähig und muss nicht bei jeder Abweichung neu aufgestellt werden.
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Entscheidungen treffen
Anhand von Wichtigkeit und Dringlichkeit wird festgelegt, welche Aufgaben am aktuellen Tag tatsächlich bearbeitet werden, welche verschoben und welche delegiert werden können. Diese Entscheidung berücksichtigt die zuvor geschätzte Zeitdauer und den eingeplanten Puffer, sodass nur so viele Aufgaben verbleiben, wie realistisch in die verfügbare Zeit passen.
Das Ergebnis ist eine reduzierte, verbindliche Liste für den Tag anstelle einer unveränderten Sammlung aller Punkte.
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Nachkontrolle
Am Ende des Tages wird abgeglichen, welche Aufgaben tatsächlich erledigt wurden und wo Schätzung und tatsächlicher Zeitbedarf voneinander abweichen. Nicht abgeschlossene Punkte wandern in die Planung des nächsten Tages.